TSV Schwarzenbek

Streit um Satzung: Nun dürfen alle Sportler mitreden

Schwarzenbek (sh). Am Ende gab es doch noch Streit um die Satzung, doch es blieb bei Einzelmeinungen unter den 69 Delegierten, die sich gegen die Reform stellten.

Darunter Turner Peter Steinburg, der eine Schwächung der Turnsparte und zugleich eine ungerechtfertigte Stärkung der kleinen Abteilungen monierte. Es blieb beim Sturm im Wasserglas, und letztlich ging das neue Zählverfahren mit mehr als der erforderlichen Dreiviertel-Mehrheit durch.

Pro angefangene 50 Mitglieder hat jetzt jede Abteilung einen Delegierten. Sondergruppen ohne Abteilungsleiter wie die Kraftraumnutzer oder passive Mitglieder werden künftig einmal im Jahr vom Vorstand zu einem Informationsgespräch eingeladen und können dort ebenfalls Delegierte benennen, um bei wichtigen Entscheidungen vertreten zu sein.

Die vom Vorstand vorgeschlagene Deckelung auf maximal 25 Delegierte pro Sparte scheiterte am Widerstand der Turner. Sie stellen mit1100 Mitgliedern die stärkste Abteilung des TSV (2600 Mitglieder). Dieter De Hesselle, Abteilungsleiter der Turner. "Wir gewinnen über Trendsportarten neue Mitglieder. Es wäre ungerecht, wenn sie irgendwann keine Stimme hätten, weil die Zahl der Delegierten begrenzt wird."

Während der Sitzung wurde auch Peter Stimper für zwei weitere Jahre im Amt bestätigt. Er bekam 61 von 69 Stimmen. Einstimmig wurde Schatzmeister Thomas Schmidt wiedergewählt.

Neben langjährigen und verdienten Mitgliedern werden seit einem Jahr Nachwuchstalente geehrt: diesmal waren es die Basketballerinnen Cindy Schauer und Catherine Hartmann sowie Turnerin Patricia Zschirnt.