TSV Schwarzenbek

Neuer Streit um die Machtverteilung?

Schwarzenbek (sh). Wer schickt wie viele Delegierte in die jährliche Versammlung des TSV?

Geregelt wird dies in der Satzung des Vereins nach dem auch in der Politik verwendeten Verfahren nach d'Hondt. Allerdings gehen dabei kleine Abteilungen (früher Sparten) leer aus. Das möchte der Vorstand ändern (wir berichteten). Bereits im vergangenen Jahr war der Vereinsvorsitzende Peter Stimper allerdings mit einer Satzungsänderung - erforderlich sind dafür die Stimmen von Dreiviertel der Delegierten - am Widerstand der Turner gescheitert.

Sie stellen 30 der 62 gewählten Delegierten - künftig sollen es maximal 25 sein. Bereits im vergangenen Jahr hat der ehemalige Vorsitzende der Turn-Abteilung Gottfried Hoffmann kritische Fragen zu der Notwendigkeit der Satzungsänderung aufgeworfen. Jetzt hat er sich gemeinsam mit der Delegierten Asta Wegener in einem offenen Brief an die anderen Delegierten gewandt und mangelnde Transparenz bei der Änderung des Regelwerks beklagt.

Unter anderem sei die Satzungsänderung bei der Jahreshauptversammlung der Turner nicht behandelt worden, und es läge auch keine Begründung für die Änderung des Zählverfahrens vor, bemängelt Hoffmann. Die Delegierten beraten morgen um 19.30 Uhr im Rathaussaal über die Reform der Satzung.