Fairer Handel

Auf dem Weg zur "gerechten" Stadt

Schwarzenbek (cus). Sie wollten, dass Schwarzenbek nach Hamburg die zweite Stadt im Norden wird, die sich dem fairen Handel verpflichtet:

Melf Johannsen und Verena Stubbe, beide Mitglied der Jugendvertretung des Kirchenkreises Lübeck-Lauenburg, hatten im Auftrag des Kinder- und Jugendbeirats das Projekt "Fairtrade-Town" angeschoben.

Mittlerweile hat Lübeck den begehrten Titel, und neben Schwarzenbek bewerben sich auch Norderstedt und Lüneburg. Die Idee von fair gehandelten Produkten ist, dass Produzenten in der "Dritten Welt" einen gerechten Preis für ihre Produkte bekommen. So könnte demnächst nicht nur der Kaffee im Rathaus fair gehandelt sein, sondern auch die bei Jubiläen überreichten Blumensträuße. Die Steuerungsgruppe mit Vertretern von Vereinen und Verbänden trifft sich heute, um weitere Schritte auf dem Weg zur "gerechten" Stadt zu planen. "Weil alle Discounter mittlerweile Transfair-Produkte anbieten, haben wir in diesem Bereich bereits die Kriterien erfüllt", sagt Melf Johannsen.