Polen

Kubelke dringt auf Städtepartnerschaft

Schwarzenbek (pas). Aubenas in Frankreich, Sierre in der Schweiz und Zelzate in Belgien gehören genauso dazu wie das italienische Cesenatico oder Haimen in China.

Nun soll Schwarzenbek noch eine weitere Partnerstadt dazubekommen, die wahrscheinlich in Polen liegen soll. Das zumindest wurde letztes Jahr zur Feierstunde "50 Jahre Europapreis" im Schwarzenbeker Rathaus kundgetan. Doch: Geschehen ist bisher öffentlich noch nichts, kritisierte Franz Kubelke, Vorsitzender der Europa-Union, jetzt in einem Schreiben an den Schwarzenbeker Bürgervorsteher Karsten Beckmann.

Kubelke unterstrich in dem Brief im Namen des Schwarzenbeker Ortsverbandes der Europa-Union noch mal, wie wichtig seiner Einschätzung nach eine neue Städtepartnerschaft mit Polen sei. "Wir sind der Auffassung, dass eine Städtepartnerschaft ein guter Beitrag für die deutsch-polnische Versöhnung wäre, die einen wesentlichen Bestandteil des europäischen Einigungsprozesses darstellt", sagte er. Kubelke regte an, eine Kleinstadt in Mittel- oder Südpolen auszuwählen. Zusätzliche Kosten für die Erweiterung der Partnerschaften fallen nach Einschätzung von Franz Kubelke nicht an. Und vielleicht ist zum nächsten Verbrüderungstreffen (Jumelage) 2015 in Schwarzenbek schon eine polnische Stadt dabei.