Familienbildungsstätte

Festbekleidung vom Flohmarkt

Schwarzenbek (rz). Was soll ich bloß anziehen? Diese Frage stellen sich derzeit 110 Mädchen und Jungen, die in diesem Frühjahr in der Europastadt konfirmiert werden.

Der erste Flohmarkt der Evangelischen Familienbildungsstätte, bei dem am Sonnabend ausschließlich Kleidung für dieses Fest angeboten wurde, hatte deshalb viele Interessenten. "Vor allem die Kleider gingen bereits gleich am Morgen, kurz nach der Öffnung des Marktes, weg. Nächstes Jahr werden wir diesen Flohmarkt auf jeden Fall wieder organisieren", sagte die Leiterin Kerstin Dlugi.

120 Anzüge, Hosen, Blusen, festliche Kleider und Röcke aus zweiter Hand waren im Angebot. "Alles wurde meistens nur einmal getragen, ist in einwandfreiem Zustand, gereinigt, gebügelt und nach Größen geordnet", garantierte Dlugi. Sogar schwarze Lederschuhe, die zum Anzug passen, waren in verschiedenen Größen zu haben. Die Räume des Franziskus-Hauses dienten als Umkleidezimmer für die Jungen und Mädchen. Manche kamen auch nur, um zu gucken und sich eine Anregung zu holen. Andere suchten etwas für den Ball in der Tanzschule.

"Sehr schick und festlich gehen die Jugendlichen in Schwarzenbek zur Konfirmation. Die Mädchen bevorzugen kurze Kleider oder Rock und Bluse in gedeckten Farben", sagte Kirchenbüro-Mitarbeiterin Jasmin Schmidt, die den Flohmarkt mit organisierte. Die Jungen kommen meistens im schwarzen oder grauen Anzug, den sie oft mit einem Hemd in Lila oder Rosé sowie einer farbigen Krawatte oder einem Querbinder aufpeppen. Aber auch mit einer Stoffhose und einem Hemd sowie einem schicken Sakko sind die Jungen zu diesem Anlass passend gekleidet. Ausgewaschene Jeans und Turnschuhe seien kein guter Stil bei der Konfirmation, so Schmidt.

Ihr Tipp für Mädchen: Unangebracht sind zu viele und knallbunte Farben, ultrakurze Röcke oder sehr tiefe Ausschnitte. Auch Extravagantes wie Paillettenkleider oder Glanzanzüge passen nicht zu diesem Anlass.