Amtsrichterhaus

Erinnerungen an den "Maler des Lichts"

Schwarzenbek (cus). Das Licht hat Arthur Illies (1870-1952) schon als Kind fasziniert: Sonnenstrahlen, die sich zwischen Bäumen brechen oder ein strahlend blauer Himmel.

Ein Lehrer erklärte dem Hamburger Kaufmannssohn zwar, ein blauer Himmel wäre eintönig und müsse deshalb stets mit Wolken oder Rauch gemalt werden, doch Illies versuchte stets die Weite und das Licht mit Farben darzustellen.

Zu seinem 140-jährigen Geburtstag holte Kustodin Meike Wenck Illies Werke, er gilt auch als Maler des Hamburger Alstertals, zu einer Retrospektive ins Amtsrichterhaus. Zu Jahresbeginn hatte bereits die Hamburger Kunsthalle dem Maler eine Ausstellung gewidmet. Viele Bilder stellten die Illies-Familienstiftung und das Museum für das Fürstentum Lüneburg, wo Illies seit 1934 lebte, zur Verfügung. Die Ausstellung am Körnerplatz 10 läuft bis 20. Februar 2011 und ist freitags bis sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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