Reinbek

Ansturm auf 18 Wohnungen am Baumschulenweg

BG Sachsenwald: Heim für Singles, Paare und Kinder

Die Baugenossenschaft Sachsenwald startet mit Baukran, Betonmischmaschine und viel Handwerker-Expertise ins Frühjahr. Am Baumschulenweg 4 entsteht für 3,2 Millionen Euro ein Mehrfamilienhaus mit 18 Wohnungen, direkt neben einem Gebäudeensemble, das bereits im vergangenen Jahr im gleichen Stil fertig geworden ist. "Dank des milden Winters konnten wir vier bis fünf Wochen früher loslegen als geplant", freut sich Hartmut Cornehl, Vorstand der Baugenossenschaft. Die Neubauten ersetzen einen 1956 gebauten Komplex. Dessen Sanierung hätte sich nicht mehr gelohnt.

Wohnungsgrößen zwischen 42 und 97 Quadratmetern

Im Neubau - Fertigstellung Februar 2016 - wird die kleinste Wohnung 42 und die größte 97 Quadratmeter groß sein. Geplant sind vier Einzimmer-, acht Zweizimmer-, vier Dreizimmer- und zwei Vierzimmerwohnungen. "Selbst die kleinste Wohnung wirkt größer, weil sie wie ein Penthouse gebaut ist und eine zehn Quadratmeter große Dachterrasse hat", sagt Hartmut Cornehl. Die derzeit 1150 Genossenschafts-Mitglieder fühlen sich so wohl, dass die Fluktuation gegen null geht. Monatelang konnte die Genossenschaft Interessenten keine freien Wohnungen anbieten.

Und die kommen selbst aus Hamburg. Dass es sich in Reinbek gut leben lässt, hat sich herumgesprochen. Bei der Vermietung geht die Baugenossenschaft auf Nummer sicher. Zwar können sich Interessenten schon jetzt für eine Wohnung bewerben, Mietverträge werden aber erst dann vergeben, wenn die Häuser bezugsfertig sind. "Wir wollen nicht, dass die Leute ihre Wohnungen kündigen und dann möglicherweise auf der Straße stehen, wenn hier irgendwas nicht rechtzeitig fertig wird", so Cornehl.

Dass die Wohnungen schnell vermietet sein werden, daran hat keiner Zweifel. "Der geplante Neubau wird barrierearm, zudem werden wir auch Fahrstühle einbauen", sagt Vorstand Brigitta Königsberger. Derzeit überlegen sie und ihre Kollegen, die Hausflure mit geriffeltem Boden und Signalfarben für Menschen mit Handicap übersichtlicher zu gestalten.

Alle Arbeiten werden mit Handwerkern und Fachfirmen aus der Region erledigt.