Parkverbot

Kein Durchkommen: Friedhofseingang häufig zugeparkt

Reinbek (hof). Ein Besuch des Reinbeker Friedhofes gestaltet sich derzeit schwierig. Der Nebeneingang an der Theodor-Storm-Straße ist durch zahlreiche parkende Autos versperrt.

Gäste wie Ruth Hintz (82) kehren nicht selten wieder um - an ein Durchkommen mit dem Fahrrad ist nicht zu denken.

Auch Winfried Wagner ärgert sich fast täglich über den zugeparkten Hinterausgang. "Ich habe mich schon bei der Friedhof-Verwaltung beschwert, aber die können nichts machen", sagt er. Auch bei der Stadt hat der 74-jährige Reinbeker schon angerufen und von den Behinderungen berichtet.

Die Parkplätze am Nebeneingang des Friedhofes sind derzeit auch deswegen so frequentiert, weil andere an der Theodor-Storm-Straße durch die Sanierungsarbeiten an der Uwe-Ploog-Sporthalle noch bis November gesperrt sind. Ruth Hintz und Winfried Wagner haben die Autofahrer auch schon selbst zur Rede gestellt. Die 82-Jährige hat eine junge Mutter mit Kind angesprochen, die ihr Auto direkt vor der Pforte des Friedhofes abgestellt hatte. Sie behauptete, den Eingang nicht gesehen zu haben. Winfried Wagner schimpfte mit zwei Damen mittleren Alters, die ihre Sportwagen vor dem Eingang platziert hatten, während sie zum Tennisspielen gingen.

Bagatellfälle für die Polizei. "Wir werden erst bei gröberen Verstößen tätig", sagt Polizeichef Eckart von Kleist. Das wäre zum Beispiel, wenn eine Feuerwehrzufahrt behindert wird. Sonst sei die Verkehrsaufsicht der Stadt zuständig. Im Ordnungsamt des Rathauses sind keine Beschwerden über ein vermehrtes Zuparken des Friedhofs-Nebeneingangs bekannt. Trotzdem will sich Leiter Manfred Eggert vor Ort ein Bild machen und gegebenenfalls Verbesserungen veranlassen. "Vielleicht müssen die Parkverbotsmarkierungen auf der Straße erneuert werden. Oder wir schicken die Verkehrsüberwacherinnen, damit sie gegebenenfalls Knöllchen verteilen können."