Schloss-Ausschuss

Rezept für neuen Küchentrakt vorgestellt

Reinbek (amü). Die Projektgruppe Schloss Reinbek leitete einst federführend die Sanierung des Schlosses. Seit der Fertigstellung Mitte der 80er-Jahre hat der Schloss-Ausschuss das Gremium abgelöst.

In unregelmäßigen Abständen treffen sich darin Vertreter des Kreises Stormarn und der Stadt als Betreiber und Eigentümer des Schlosses. Das letzte Mal in diesem Juni, um unter anderem die Beschlüsse zur Neustrukturierung des Kulturzentrums abzusegnen. Wie berichtet, soll der städtische Theaterbetrieb im Sachsenwald-Forum eingestellt werden und das Schloss als Kulturstätte mehr in den Fokus rücken. Unter Vorsitz von Bürgermeister Axel Bärendorf wurde in der Sitzung ein eigentlich unspektakulärer Punkt nicht öffentlich behandelt. Denn es ging um die Küche der Schlossgastronomie, die keine Geheimnisse verbirgt, außer, dass sie mit 27 Jahren ein beachtliches Alter erreicht hat. "Viele technische Geräte sind abgängig", sagt Reinbeks Kulturchef Bernd M. Kraske. In der Debatte seien Ideen gesammelt worden, was optimiert werden kann. "Wir waren uns einig, dass die Küche wieder auf arbeitsfähige Beine gestellt werden muss", so Kraske. Dafür soll Geld im Haushalt 2013 eingeworben werden. Ein sechsstelliger Betrag komme da schnell zusammen. Aber die Investition sollten sich Stadt, der Kreis und der Pächter teilen. Letzterer bewirtet seit zwölf Jahren die Gäste des Schlosses. "Aus meiner Sicht ist es die bisher beste Zusammenarbeit", lobt Kraske den Schloss-Gastronomen. Der Traditionsbetrieb Giffey + Sölter, der in Rahlstedt aus einer Putenräucherei erwachsen ist, betreibt in Hamburg mehrere Restaurants und einen Partyservice.