Schülerzahlen

Gnadenfrist für die Grundschule

Reinbek (st). Eine Gnadenfrist bekamen die Eltern der Schönningstedter Grundschüler am Dienstag vom Schul- und Sozialausschuss.

Die Politiker wollen die Grundschule nicht schließen, ohne die aktuellen Schulentwicklungszahlen und den Rahmenplan mit eventuellen Neubaugebieten für Schönningstedt zu kennen. Der Gutachter Wolf Krämer-Mandeau hat sich jetzt für Dienstag, 7. August, 19 Uhr angemeldet, um die aktualisierten Schülerzahlen zu präsentieren.

Der Vorsitzende Thomas Unglaube (SPD) versuchte, die anwesenden Eltern zu beruhigen. "Sie können unbesorgt in die Ferien gehen." Der Vorschlag des Arbeitskreises Schulraumplanung, die Grundschule 2017/18 zu schließen, hatte einen Proteststurm im beschaulichen Schönningstedt ausgelöst. Marina Umlauff, Schulleiterin der Grundschule Mühlenredder, berichtete jetzt sogar von Schönningstedter Eltern, die sich sorgen, ihr Kind müsste in der Grundschulzeit die Schule wechseln. Das schlossen die Politiker jedoch auch für den Fall aus, dass sie die Schule auflösen sollten. Auch wenn nach einer solchen Entscheidung nur zwei Klassen übrig blieben, würde jedes Kind seine Grundschulzeit in Schönningstedt beenden können.

Bei den Eltern überwog jedoch auch nach der Sitzung noch Skepsis: "Das Thema ist noch nicht vom Eis", sagte Reinald Rohde, einer der Väter. "Aber Wir bleiben dran."