Volkshochschule

Vertrag nach Anlaufproblemen

Reinbek (amü). Wegen massiver Bedenken war der Vertragsentwurf im vergangenen Jahr bei der Politik durchgefallen. Jetzt sind diese offensichtlich ausgeräumt.

Mit großer Mehrheit stimmten die Mitglieder des Jugend-, Sport- und Kulturausschusses einem öffentlich-rechtlichen Vertrag zwischen der Gemeinde Wentorf und der Stadt Reinbek zu. Die langjährige informelle Kooperation wird damit auf eine verlässliche Basis gestellt.

Der Vertrag regelt die Leistungen der VHS für die Gemeinde und die Leistungen Wentorfs für die VHS. So übernimmt die Nachbargemeinde künftig die Verteilung der Programmhefte selbst. Bisher hatte die VHS die Broschüren an alle Haushalte verschickt. Der Jahreszuschuss wird auf 17 300 Euro festgeschrieben, die Vertragslaufzeit auf fünf Jahre mit einer vorzeitigen Kündigungsmöglichkeit zum 30. Juni des laufenden Haushaltsjahres. Außerdem beinhaltet der Vertrag eine Steigerungsklausel für den Zuschuss von zwei Prozent jährlich ab dem 1. Januar 2013.

Die Dienstleistungen der VHS für Wentorf standen wie berichtet auf der Kippe. Denn aus Sicht Reinbeks war der vertragslose Zustand unbefriedigend und mit Risiken behaftet. So hatte Wentorf den Jahreszuschuss in der Vergangenheit kontinuierlich abgesenkt.