Prozess

Gemeinde streitet sich mit Baufirma

Aumühle (ru). Der Streit zwischen Gemeinde, Planungsbüro und Baufirma um den Bahnhofsvorplatz ist immer noch nicht beendet. "Wir prozessieren seit Monaten", so Aumühles Bürgermeister Dieter Giese.

Die Kosten für die Erneuerung belaufen sich nach seiner Schätzung auf rund 85 000 Euro. Giese hofft, dass das Verfahren noch in diesem Jahr abgeschlossen werden kann.

Ein Gutachter hatte festgestellt, dass die Nordseite des Vorplatzes Mängel aufweist. Aus optischen Gründen und um ins Bahnhofs-Ambiente zu passen, wurden auf der abschüssigen Fläche Betonplatten verlegt. Schnell hat sich herausgestellt, dass die Platten ungeeignet sind. Bei Regen dringt Wasser zwischen den Fugen ein. Weil es nicht versickern kann, sind die Platten in Bewegung geraten. Der Untergrund sei nicht vorschriftsmäßig gebaut worden, so Giese, außerdem habe der Gutachter festgestellt, dass die verlegten Platten sowohl zu groß als auch im Durchmesser zu dünn seien.

Der Streit blockiert auch die drei Parkplätze für Frauen, die in S-Bahnnähe zu deren Sicherheit eingerichtet worden sind. Diese können nun schon seit drei Jahren nicht benutzt werden. Die Zufahrt ist gesperrt.