Feuerwache

"Löscheinsatz" für Innenminister

Reinbek (amü). Nicht nur Reinbek hat Probleme mit dem Feuerwehr-Gerätehaus. Etliche Kommunen im Land stehen vor dem gleichen Dilemma. Die Feuerwachen sind zu klein für neue Fahrzeuge.

Ein kostspieliges Problem, mit dem auch die Stadt Reinbek als Träger der Feuerwehr allein fertig werden muss. Und das kann teuer werden. Angesichts leerer Kassen ist bisher keine Lösung für die Probleme rund um die Feuerwache in Sicht. Spätestens allerdings, wenn die ersten Ehrenamtlichen den Dienst quittieren, könnte Bürgermeister Axel Bärendorf die Hilfe des Innenministers gebrauchen. Für einen "Löscheinsatz" ist Klaus Schlie (CDU) am Freitag in Reinbek zu Gast. "Gegenstand des Besuches wird das Feuerwehrgerätehaus sein", kündigte Bärendorf an.

Denn bisher ist die Standortfrage für die Feuerwache an der Klosterbergenstraße nicht geklärt. Dazu droht die Unfallkasse, die Stadt in Regress zu nehmen, wenn Gefahren und Risiken um das Gebäude nicht beseitigt werden. 20 Freiwillige hatten bereits vergangenes Jahr gedroht, den Dienst zu quittieren, wenn sich an der misslichen Lage nichts ändern sollte.