Feuerwache

Einbahnstraße minimiert Risiken nicht

Reinbek (amü). Die Situation um und in der Feuerwache Klosterbergenstraße hat es bis ins Fernsehen gebracht.

Allerdings änderte sich an den Sicherheitsrisiken für die Freiwilligen Helfer aufgrund mangelnder Parkplätze und Baumängeln nichts. Jetzt legte das Rathaus einen Zwischenbericht vor, auf Wunsch der Politik wurden verschiedene verkehrsrechtliche Varianten zur Entschärfung der Situation geprüft. Das Ergebnis: "Keine ist ausreichend tauglich, die Gefahren zu minimieren oder mehr geeigneten Parkraum für die Einsatzkräfte zu schaffen." Weil vielmehr weitere Gefahren hinzukämen, konnte die Polizei nicht zustimmen.

Verschiedene Varianten geprüft

Geprüft wurde zum Beispiel die Einrichtung einer Einbahnstraße in Fahrtrichtung Klosterbergenstraße zwischen Jahnstraße und Am Rosenplatz. Die Einfahrt zur Klosterbergenstraße würde zwar verhindert, dann müssten aber bei sehr vielen Einsätzen die Löschwagen entgegengesetzt der Einbahnstraße ausrücken. Und das berge ein erhöhtes Unfallrisiko.

Bei einer "unechten" Einbahnstraße dürften Pkw in beide Richtungen fahren. Es wäre dann lediglich die Einfahrt in die Klosterbergenstraße aus Richtung Am Rosenplatz verboten. Wie die meisten Verkehrsteilnehmer die Bedeutung einer unechten Einbahnstraße nicht kennen, würde noch mehr Verunsicherung entstehen. Eine Entschärfung der Unfallgefahr könne auch dadurch nicht erreicht werden.

Außerdem würden sich die Verkehrsmengen auf die Schulstraße verlagern, die Schulweg ist. Darüber hinaus stelle sich die Frage, ob die Jahnstraße wegen des Kopfsteinpflasters dauerhaft für den "Umleitungsverkehr" geeignet ist.

Auch eine Vollsperrung während der Feuerwehreinsätze wurde als ungeeignet verworfen. LED-Tafeln, die die wechselseitige Nutzung anzeigen, oder Wechselverkehrszeichnen kosten dazu für eine zweijährige Mindestlaufzeit 35 000 oder 72 000 Euro Miete.