Comenius-Projekt

Sachsenwaldschüler erkunden Europa

Reinbek (sho). Die Sachsenwaldschule ist jetzt offiziell Comenius-Schule.

Damit ist sie Mitglied eines europäischen Programms, das sich auf die Fahnen geschrieben hat, Kindern und Jugendlichen den europäischen Gedanken näher zu bringen und die Mobilität über Grenzen hinweg zu fördern. Kurzum: Die Schüler der Sachsenwaldschule packen bis zu 24 Mal im Projektzyklus die Koffer und kommen mit Lebenserfahrung und vielen neuen Eindrücken zurück. Hauptzielgruppe sind Schüler der achten bis elften Klassen, aber auch in Grundschulen wird das Comenius-Projekt bereits umgesetzt. Schulleiterin Renate Stapel findet es klasse, dass ihre Schüler diese Chance bekommen. "Solche Erlebnisse machen Europa greifbar, alles andere ist sehr abstrakt", sagt sie.

Sieben Milliarden Euro stellt die Europäische Union (EU) für das Comenius-Programm bereit. Beteiligt sind alle 27 Mitgliedstaaten der EU, zudem Island, Lichtenstein, Norwegen, Schweiz sowie Kroatien und die Türkei. Partner der Reinbeker Schule sind jetzt Frankreich, Spanien und eventuell Griechenland. "Eine Kooperation mit der Türkei hat leider nicht geklappt", sagt Lehrer und Projektbetreuer Hans-Jürgen Otto. Alle europäischen Schüler bearbeiten Themen, die mit Technik und Kultur zu tun haben, tauschen sich über ihre Ergebnisse im Internet oder bei persönlichen Treffen aus. Der Papierverbrauch in der Schule kann dabei genauso unter die Lupe genommen werden, wie Ökobilanzen oder Windkraftanlagen. Otto ist sicher: "Was besseres als dieses Programm kann uns gar nicht passieren."