Schwarzenbek empfängt SCVM

Kontrahenten tauschen Komplimente aus

Schwarzenbek (mak). Bevor es am morgigen Sonntag zwischen dem SC Schwarzenbek und dem SC Vier- und Marschlande in der Fußball-Landesliga zu einem für beide Teams wegweisenden Spiel kommt, verteilten beide Trainer noch einmal kräftig Komplimente.

Schwarzenbek (mak). Bevor es am morgigen Sonntag zwischen dem SC Schwarzenbek und dem SC Vier- und Marschlande in der Fußball-Landesliga zu einem für beide Teams wegweisenden Spiel kommt, verteilten beide Trainer noch einmal kräftig Komplimente.
"Schwarzenbek ist eine richtig starke Truppe. Ich weiß nicht, warum die nur vier Punkte haben", sagte SCVM-Trainer Matthias Räck. Sein Schwarzenbeker Pendant Bernd Helbing-Saß meint selbiges über die Vier- und Marschländer: "Sie spielen schnell nach vorn, ohne Umwege und sind besser als ihr Tabellenplatz."

Dass der SCVM tatsächlich besser ist als Rang zwölf, müssen sie erst noch beweisen. Die vergangenen Auftritte sprechen jedenfalls nicht dafür. "Wir hatten eine kleine Aussprache", meint SCVM-Trainer Räck, der wiederholt die fehlende Aggressivität seiner Mannschaf anmahnt: "Es muss auf dem Feld auch mal wehtun, sonst verlieren wir jedes Spiel." Gegen Schwarzenbek hofft Räck daher - wieder einmal - auf eine Reaktion.

Dass formschwache Teams etwas gegen den SCS holen können, hat Schlusslicht Croatia zuletzt beim 1:1 bewiesen. "In unserer Mannschaft steckt genug Potenzial, sie muss sich nur mal zusammenreißen", fordert Schwarzenbeks Sportlicher Leiter Frank Flatau. Doch ganz so einfach scheint es nicht zu sein. Die Europastädter und ihr neuer Trainer Bernd Helbing-Saß wirken nun nicht auf einer Wellenlänge. Das sieht auch der Coach so: "Ich glaube, sie vertrauen der Geschichte, die ich mit ihnen vorhabe, noch nicht so ganz." Vor allem taktische Anweisungen würden häufig einfach nicht verstanden. Flatau stärkt seinem Coach den Rücken: "Er macht sehr gute Arbeit." Trotzdem sind sich beide einig, dass bei einer Niederlage der Start verpatzt ist.

Für die Vier- und Marschländer wäre ein Sieg hingegen schon jetzt überlebensnotwendig. "Damit sich in den Köpfen nicht festsetzt, dass es mit dem Verlieren genauso weitergeht wie in der Oberliga", sagt Räck. Bisher deutet jedoch alles darauf hin.