Fußball-Kreisklasse

Wenn aus zwei halben Mannschaften ein Team werden soll

Bergedorf/Nettelnburg (olü). Eigentlich sollte Mario Wittig als Trainer die "Zweite" des SV Nettelnburg/Allermöhe übernehmen und sie in der Kreisklasse neu aufbauen.

Bergedorf/Nettelnburg (olü). Eigentlich sollte Mario Wittig als Trainer die "Zweite" des SV Nettelnburg/Allermöhe übernehmen und sie in der Kreisklasse neu aufbauen.
Doch nach dem Abstieg aus der Fußball-Kreisliga haben zahlreiche Spieler die Mannschaft verlassen, für ein komplettes Team reichte es nicht. Ähnliche Probleme hat der ASV Bergedorf 85. Nach dem Kreisliga-Aufstieg meldeten die "Elstern" für die neue Spielzeit eine "Zweite" an. Doch auch hier fanden sich nicht genug Spieler. Wittig, früher einmal in Diensten des Escheburger SV, legte nun sein Traineramt beim SVNA nieder, heuerte beim ASV an und will einige Akteure mit an die Sander Tannen bringen. Ein Entschluss, von dem Nettelnburgs Abteilungsleiter Gerald Grassé nicht sonderlich begeistert ist.

Ob der Verein jetzt dennoch, wie geplant, mit zwei Mannschaften in der Kreisklasse antritt, entscheidet sich heute Abend auf einer Sitzung. Das Erstrundenspiel der "Zweiten" im Holsten-Pokal hat der SV Nettelnburg/Allermöhe schon einmal abgesagt. Der SV Börnsen II hat damit kampflos die zweite Runde erreicht.

© Bergedorfer Zeitung 2019 – Alle Rechte vorbehalten.