Spieler o.k., Schiedsrichter k.o.

Von Jan H. Schubert

Geesthacht.
FSV Geesthacht
Voran Ohe,
Was kann es für Fußballer in der Vorbereitung "Schöneres" geben: Da werden an zwei Tagen jeweils drei Spiele absolviert, zwei über 45 Minuten, das Platzierungsspiel über 90 Minuten. Dazu wurden alle Partien des "La-Vie-Cup" auf Rasen im Stadion des

Doch für einige war diese schnell überschritten. Zum Beispiel für das einzige Schiedsrichter-Gespann, dass die sechs Vorrundenspiele pfeifen sollte. FSV-Schiriobmann Lahcen Rast und seine Kollegen Hans-Georg Schmidtke und Feti Aktas wollten im Wechsel jeweils die Chefrolle bekleiden - die letzten beiden Vorrundenbegegnungen leitete Rast allein. Beide Assistenten waren ob der tropischen 37 Grad k.o. "Damit haben wir nicht gerechnet, nächstes Jahr machen wir es anders", räumte Rast ein.

SV Hamwarde.
FC Lauenburg
Auch wenn alle Sportler größtenteils zufrieden waren, gibt es Optimierungsbedarf. Mit einigem Kopfschütteln wurde registriert, dass es nach jedem Remis in der Vorrunde ein Elfmeterschießen gab. Immer mit fünf Schützen. "Ob das wirklich sein muss, dass du noch mal 20 Minuten zusätzlich in der Sonne stehen musst, ist zweifelhaft", meinte Coach Michael Wille vom

ASV Bergedorf 85.
Düneberger SV
"Warum nur diese Elfmeter?", klagte auch Jörg Franke, Trainer des Kreisliga-Aufsteigers

Glück vom Punkt und ohnehin in guter Frühform - für den Kreisligisten vom Silberberg hätte es fast zur Überraschung gelangt. Die Düneberger ärgerten den Turnierfavoriten Voran Ohe im Finale mächtig. Der Landesligist behielt dennoch mit 2:1 die Oberhand. Für Voran trafen Arne Nüchterlein und Marco Pflug zum 2:0. Dünebergs Timo Knetsch gelang nur noch der Anschlusstreffer.

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