FSV Geesthacht

Es fehlte ein Typ wie Pascal Pietsch

Geesthacht (mak). Pascal Pietsch spielt seit einem Jahr nicht mehr für den FSV Geesthacht.

Und doch hat der Angreifer einen Anteil daran, dass der Fußball-Bezirksligist in der Relegation zur Landesliga gescheitert ist. Denn sein Abgang zum FC Bergedorf 85 riss ein Loch in die FSV-Offensive, das Trainer Burhan Oztürk nicht stopfen konnte. Im Entscheidungsspiel gegen den FC Elmshorn II wurde das wieder deutlich. Der FSV musste und wollte auch ein Tor schießen, es fehlte aber die Durchschlagskraft. Das 0:1 begrub alle Aufstiegshoffnungen.

Dabei haben die Elbestädter mit André Wengorra einen Stürmer, der seinen Torriecher schon unter Beweis gestellt hat. "Er ist aber einfach nicht fit", sagt Öztürk. Damit ist Wengorra nicht allein: "Wir haben vielleicht acht Spieler im Kader, die richtig fit sind. Der Rest kann berufsbedingt nicht immer trainieren." Gerade die Fitness ist im Saisonendspurt aber entscheidend. So fehlte dem FSV im Spiel gegen den FCE am Ende die Kraft, um noch mal nachlegen zu können. "Wir waren zwar optisch überlegen, haben uns aber zu wenig Chancen erarbeitet. Am Ende mussten wir aufmachen", erklärt Öztürk. Nur mit einem Sieg wäre der FSV aufgestiegen. Das 0:1 fiel mit dem Schlusspfiff.

Damit ist es für die Geesthachter eine verkorksten Saison. "Ich wollte aufsteigen, das ist auch eine Niederlage für mich", betont Öztürk. In der kommenden Saison folgt also der nächste Anlauf auf die Landesliga. Mit Ömer Yalcin (Lauenburger SV), Ömer Güven (SVCN), Aslan Simsek (FC Lauenburg) und Mohammed Al-Jilani (FC Bingöl) hat der FSV auch schon Spieler verpflichtet, die das Team weiterbringen können. Was aber weiterhin fehlt: ein Typ wie Pietsch.