TuS Aumühle-Wohltorf

Knoten gelockert, aber nicht geplatzt

Aumühle (olü). Das Gefühl, eine fremde Halle als Sieger zu verlassen, kannten die Handballer des TuS Aumühle-Wohltorf gar nicht mehr. Am 11. Februar gelang der Mannschaft von Trainer Michael Bosch mit dem 36:28-Erfolg beim späteren Absteiger AMTV Hamburg der letzte Auswärtssieg in der Hamburg-Liga.

Auch vor der Partie beim TV Fischbek standen die Vorzeichen schlecht. Schließlich hatten die Aumühler vier Tage zuvor das Nachholspiel beim Spitzenreiter SG Hamburg-Nord deutlich verloren (22:32). Doch beim Tabellenzweiten sorgte der TuS für die Überraschung des Spieltages. Gut neun Monate nach dem letzten doppelten Punktgewinn in der Fremde feierte Aumühle-Wohltorf einen 28:27-Sieg beim Tabellenzweiten aus Fischbek.

Das Ergebnis fiel allerdings knapper aus, als es der Spielverlauf war, denn die Gäste lagen fast die gesamte Spielzeit über in Führung. Dass der TuS die 14:11-Halbzeitführung sogar noch ausbauen konnte (24:20, 46.), lag vor allem an Jonas Rußer. Nachdem Fischbek im zweiten Abschnitt auf eine 4:2-Deckung umgestellt hatte, gelangen dem 19-Jährigen vier Tore. Einziges Manko: Drei Minuten vor dem Ende führten die Aumühler bereits mit 28:24, mussten dann aber drei Tore in Folge hinnehmen. Wohl auch deswegen zeigte sich Trainer Bosch nur vorsichtig optimistisch: "Der Knoten ist gelockert, aber noch nicht geplatzt."

TuS-Tore: Sievers, Rußer (je 5), Schellenberg, Schlüter (je 4), Korinth (3), Kretzschmar, Ekberg, Hamann (je 2), Dombrowski (1).