Remis

Die Strafe für schwache Strafwürfe

Glinde (ols). Die Siebenmeterquote seiner Handballerinnen treibt Christoph Karstens Sorgenfalten auf die Stirn.

"Ein großes Problem", stöhnte der Trainer der SG Glinde/Reinbek nach dem Spiel bei Landesliga-Schlusslicht Tills Löwen. Bei der HSG war die Ausbeute deprimierend: Von zehn Strafwürfen brachten Karstens' Handballerinnen nur vier im Tor unter. Das kostete Glinde/Reinbek den Sieg. Die Gäste mussten sich mit einem 22:22 begnügen.

Nach nervösem Start des Aufsteigers - der erste Treffer gelang erst nach elf Minuten - steigerte sich die SG bis zur Pause (10:10). Im Anschluss konnte sich keines der Teams mit mehr als einem Tor absetzen. 40 Sekunden vor Schluss kassierte die SG das 22:22. Im letzten Angriff gelang jedoch kein eigener Treffer mehr.

SG-Tore: Reischl (6), Just (5/1), Kepisty (4), Knoll (3/2), Babuda, Missling, Paltian (je 1), Mittelstädt (1/1).