Handball

Viele Verletzte verhindern Punktgewinn

Glinde (ols). Ohne auch nur eine gesunde Rückraumspielerin reisten die Handballerinen der SG Glinde/Reinbek zum Landesligaspiel beim TuS Lübeck 93.

"So ein Verletzungspech hatten wir noch nie", klagte SG-Trainer Christoph Karstens, der ob des personellen Notstandes auf Irina Ganz (Migräne), Wibke Niemann (ausgekugelter Finger) sowie Janina Just (Bänderverletzung in der Schulter) zurückgreifen musste. Trotzdem hatten die Gäste sogar die Chance auf einen Sieg gehabt, scheiterten jedoch zu oft im Torabschluss. Die Gastgeberinnen siegten mit 20:17.

Nach einer 2:0-Führung (3.) stockte der Glinde/Reinbeker Angriffsmotor zum ersten Mal gewaltig. Bis zur 22. Minute gelang nur noch ein weiteres Tor, dafür traf die SG ganze sechsmal Aluminium. Die Lübeckerinnen setzten sich so auf 9:3 ab. Ausgerechnet Ganz sorgte dann mit drei Toren für einen erträglichen 6:9-Pausenrückstand. Auch der Start in Hälfte zwei verlief vielversprechend (10:11, 40.).

Dann allerdings erlaubte sich Glinde/Reinbek erneut zu viele Fehlwürfe. "Schon wieder haben wir ein Spiel gegen einen gleich starken Gegner verloren", ärgerte sich SG-Trainer Karstens.

SG-Tore: Paltian (4/3), Ganz, Niemann, Schultz (je 3), Kepisty (2/1), Missling, Reischl (je 1).