BVM-Frauen

Trotz Niederlage: Eine Halbzeit vom Feinsten

Bergedorf (ols). Svenja Gelsen war kaum zu bremsen. Die groß gewachsene Handballerin der SG Bergedorf/Vier- und Marschlande glänzte im Trikot der Gäste mit zwölf Treffern.

Doch ein überragender Kapitän allein reichte nicht aus, um die Partie der Hamburg-Liga bei der Halstenbeker TS zu gewinnen. Stattdessen unterlagen die Bergedorferinnen ob einer schwachen zweiten Hälfte deutlich mit 21:27.

In den ersten 30 Minuten allerdings überzeugten die Gäste durch einen taktisch klugen Auftritt. "Das war vom Feinsten. Aus meiner Sicht die beste Halbzeit, die wir je gespielt haben", lobte Teammanager René Binnewerg. BVM hatte beim Tabellendritten immer eine Antwort parat. Trotzdem reichte es gegen die Halstenbekerinnen nicht zur Pausenführung (14:14). Das Niveau konnten die Gäste dann aber nicht mehr halten. Während Inke Steffen fortan in Manndeckung genommen wurde, fiel dem Team bis auf Gelsen nicht mehr viel ein. "Dennoch lässt sich auf dieser Leistung aufbauen", resümierte Binnewerg.

BVM-Tore: Gelsen (12/5), Kretschel (3), Block, Steffen (je 2), Koppermann (1).