Kreisligakolumne

Wer sich nicht benimmt, fliegt raus

Aussprache: Zafer Temirci ist angefressen. Bei der 1:4-Niederlage beim SC Schwarzenbek II musste der Trainer des FC Lauenburg wieder mit ansehen, wie zwei seiner Spieler frühzeitig vom Platz geschickt wurden. Jetzt reicht es dem 34-Jährigen. "Wer sich nicht benehmen kann, der muss gehen. Ich will eine disziplinierte Truppe", kündigte Temirci an. Und auch neben dem Platz will der Trainer jetzt handeln. Schon vor Wochen hatte die Vereinsführung ein Gespräch mit Temirci vereinbart, bisher habe dies aber nicht stattgefunden. "Ich habe hier etwas vor, daher suche ich jetzt das Gespräch", kündigt er an.

Uneinig: So unterschiedlich können Spielanalysen sein. Während Pascal Schwarz, Trainer des Escheburger SV, bei der 1:7-Pleite gegen Tabellenführer SC Wentorf zwei bis drei Gegentore zu viel gesehen hatte, kam sein Wentorfer Pendant Maxwell Phelps zu einer ganz anderen Einschätzung: "Das Ergebnis kann auch zweistellig werden." Sonst gab es zwischen den beiden keine Reibungspunkte. "Ich kenne Maxwell schon lange, einige Spieler kennen sich untereinander. Das war alles sehr friedlich", sagte ESV-Trainer Schwarz. Hier pflichtete ihm sein Wentorfer Kollege hingegen bei.

Geteiltes Geschenk: Gleich doppelte Freude kam bei Janko Skusa nach der Partie gegen die TuS Dassendorf II auf. Der SV Hamwarde hatte nicht nur 1:0 gewonnen, der Abwehrspieler feierte auch seinen 36. Geburtstag. Zur Feier des Tages bekam "Opa", wie ihn seine Mannschaftskameraden liebevoll nennen, nach der Begegnung eine Torte geschenkt. Und wie es sich für den Ältesten gehört, teilte Skusa sein Geschenk mit den jüngeren Mannschaftskollegen. "Er ist eben ein Mannschaftsspieler, wie er im Buche steht", lobte ihn sein Trainer Henrik Voigt.

Dreierpack mal drei: Gleich drei Spielern gelang ein besonderes Kunststück: drei Tore in einem Spiel. Bünyamin Gündüz traf beim 5:1-Erfolg seiner Lauenburger SV über den Willinghusener SC ebenso dreifach wie der Schwarzenbeker Maximilan Wolf gegen den FC Lauenburg. Über einen lupenreinen Hattrick konnte sich der Bergedorfer Andre Meyer freuen. Beim 3:1-Sieg gegen Rot Weiss Wilhelmsburg drehte der 28-Jährige binnen acht Minuten die Partie zugunsten von "85" II.

Unerwünschtes Urteil: Ein unrühmliches Ende nahm die Partie Oststeinbeker SV II gegen SV Tonndorf-Lohe für Bastian Thumulka. Beim Stand von 1:1 ließ der OSV-Akteur Schiedsrichter Sebastian Kaup (SV Nettelnburg/Allermöhe) wissen, was er von seiner Leistung hält: "Schiri, das ist eine glatte Sechs." Dafür bekam der Angreifer die Rote Karte. Ligaleihgabe Adrian Voigt sorgte kurz vor Schluss dennoch für den siebten Sieg in Folge.