BVM siegt 29:28

Wie ein Polizeibericht nach einer Schlägerei

Bergedorf (olü). Platzwunde an der Schläfe plus abgebrochener Zahn (Gabriel Sahlmann), Veilchen am Jochbein (Tobias Adam), Schlag aufs Auge (Sascha Pittrof) sowie eine blutige Nase (ein Gästeakteur) - was sich wie ein Polizeibericht nach einer nächtlichen Disco-Schlägerei liest, ist die Verletztenliste nach der Landsligapartie zwischen der SG Bergedorf/Vier- und Marschlande und dem THB Hamburg.

"Materialschlacht" nannte das anschließend SG-Trainer Stefan Merckel. Dennoch haben sich beide Teams schnell wieder auf des Wesentliche konzentriert: das Handballspielen. Mit dem besseren Ende für die Bergedorfer, die mit 29:28 (12:12) gewannen und damit weiter ungeschlagen bleiben.

BVM tat sich zunächst schwer und lag 5:9 zurück (17.). Erst nach einer Auszeit kamen die Gastgeber besser ins Spiel. Angeführt von Dennis Tode, der in dieser Phase vier von sechs Toren erzielte, drehte das Team die Partie (11:9, 26.). Anschließend verlief die Begegnung ausgeglichen. In den letzten zehn Minuten des Spiels geriet die SG nicht mehr in Rückstand und gewann schließlich verdient.

Eine ganz starke Leistung zeigte SG-Keeper Tim Falke, der drei Siebenmeter parierte. Trotz der zahlreichen Verletzungen sprach Trainer Merckel von "einer harten, aber fairen Partie".

BVM-Tore: Tode (7), Heuschneider (6), Dehoust (5), Pittrof, Adam (je 2), Piorreck (2/1), Eggers, M. Sahlmann.