VfL Lohbrügge

Coach Geffert denkt nach 0:4 über Abschied nach

Lohbrügge (vg). Es liefen die letzten Minuten in der Fußball-Landesligapartie zwischen dem BSV Buxtehude und dem VfL Lohbrügge. Die Begegnung war längst entschieden, die fünfte Saisonniederlage der Lohbrügger beim Stand von 0:4 unvermeidlich.

Da ging eine Seniorin an der Bank von VfL-Coach Jörn Geffert vorbei und sagte, halb spöttisch, halb tröstend: "In der Bezirksliga ist es doch auch schön!"

Intensiver hätte niemand den Finger in die Wunde legen können. Denn der Lohbrügger Auftritt im Jahnstadion war so deprimierend, dass die Gäste am Ende noch froh sein konnten, dass es der BSV bei vier Treffern (21., 65., 70., 75.) belassen hatte. "So steigen wir ab", resümierte Geffert, "es gibt keine schlechtere Mannschaft in dieser Liga, nicht vom Fußballerischen her, sondern von der Einstellung."

Seine einzige Hoffnung ist nun die Transferperiode im Winter. "Wenn wir dann nicht massiv Verstärkungen, die ich selbst ausgesucht habe, holen, kann ich hier nicht weitermachen", denkt der VfL-Trainer bereits über seinen möglichen Abschied nach.

Die einzige Lohbrügger Chance besaß Agit Aydin. Frei durch, wurde er im Strafraum behindert, lief strauchelnd weiter und schoss schließlich nicht nur über das Tor, sondern auch noch über die acht Meter hohe Platzbegrenzung hinweg. Irgendwie ist beim VfL momentan alles, was sie anpacken, weit am Ziel vorbei.

VfL: Nennhaus; Göttmann, Flick, Kieseleit, Özcerkes (74. Stritzke); Höricke; Woost, Bernstein (46. Aydin), Maric; Smaga (32. Braesen), Kilic.