21:23-Niederlage

Das große Geheimnis des TuS Aumühle-Wohltorf

Aumühle (ols). Die chronische Auswärtsschwäche des TuS Aumühle-Wohltorf gibt Neu-Trainer Michael Bosch Rätsel auf. "Das bleibt das große Geheimnis dieser Mannschaft", kommentierte der 47-Jährige.

Was in der vergangenen Spielzeit bereits Vorgänger Holger Nielsen nicht schaffte, bekommt auch Bosch (noch) nicht in den Griff. Nach der Pleite beim TuS Esingen blieben die TuS-Handballer nun auch bei Aufsteiger HSG Pinnau unter ihren Möglichkeiten und verloren die Partie in der Hamburg-Liga verdient mit 21:23 (12:13).

Dabei hatte sich der TuS eigentlich für die richtige Strategie entschieden. Gegen die defensiv orientierten Pinneberger probierten es die Aumühler mit Würfen aus dem Rückraum, die jedoch nur selten ihr Ziel fanden. "Wir haben zu viele Fahrkarten geschossen", kritisierte Bosch. Doch nicht nur im Abschluss agierte der TuS ungeschickt: Als Rückraumkraft Timo Kretzschmar drei Treffer in Folge gelangen, holte er sich kurz darauf eine Zeitstrafe ab (53.).

"Das nächste Mal mieten wir uns einfach einen Bus und reisen mit vielen Fans dorthin, damit es sich wie ein Heimspiel anfühlt", schlug Trainer Bosch vor.

TuS-Tore: Kretzschmar (6), Ekberg (5/1), Korinth (4/2), Rammrath, Schellenberg (je 2).