TuS unterliegt 19:28

Wenn nur die Torhüter Normalform zeigen

Aumühle (ols). Eigentlich wollte Felix Schreiber eine Babypause einlegen.

Doch weil den Hamburg-Liga-Handballern des TuS Aumühle-Wohltorf mit Timo Kretzschmar und Aaron Schellenberg (Urlaub) zwei Stützen fehlten, sprang das Rückraum-Ass beim TuS Esingen ein. Geholfen hat es nichts. "Bis auf die Torhüter hat leider niemand Normalform erreicht", kritisierte Aumühles Trainer Michael Bosch. Die Esinger bezwangen den TuS auch in der Höhe verdient mit 28:19.

Beide Mannschaften begannen nervös und leisteten sich viele technische Fehler. Die Gastgeber konnten sich nur eine knappe Halbzeitführung erspielen (11:10). Bis zum 17:14 für die Esinger (43.) blieben die Gäste dran. "Dann aber ist der Faden komplett gerissen", ärgerte sich Bosch. In der Abwehr ließ der TuS die Esinger gewähren, offensiv fiel den Gästen gegen die 6:0-Deckung an diesem Tage ohnehin kaum etwas ein. Bezeichnend: Zwar gelangen dem besten Torschützen Moritz Ekberg acht Tore für die Aumühler, doch fünf davon waren Siebenmeter. "Das war heute einfach ein schlechter Tag. So haben wir in der Vorbereitung jedenfalls nicht gespielt", resümierte Coach Bosch.

TuS-Tore: Ekberg (8/5), Korinth (3), Russer, Schlüter (je 2), Hamann, Kröpke, Schreiber, Siepert (je 1).