Handball

"Elbdiven" zeigen vor dem Tor Nerven

Lauenburg (ols). Ein Sieger konnte sechs Minuten vor dem Ende noch nicht ausgemacht werden.

Die Handballerinnen des ATSV Stockelsdorf und der Lauenburger SV lagen im Oberligaspiel gleichauf (24:24). In der Schlussphase allerdings fehlten den "Elbdiven" gegen das Stockelsdorfer Duo Anja Krönert und Susen Langanke die Antworten. Die ehemaligen Zweitligaspielerinnen, vor der Saison vom TSV Travemünde zum ATSV gewechselt, spielten ihre ganze Erfahrung aus, während die LSV vor dem Tor Nerven zeigte und dadurch auch ihr zweites Saisonspiel verlor - 25:28.

"Wenn wir unsere hundertprozentigen Chancen genutzt hätten, liegen wir schon zur Halbzeit mit drei oder vier Toren vorne", ärgerte sich LSV-Trainer Rolf Ahrenbog. Doch die Elbestädterinnen erspielten sich lediglich eine knappe 16:15-Führung. Diese bauten die "Elbdiven" zwar auf drei Tore aus (18:15, 35.), blieben aber zwischen der 49. und 54. Minute gänzlich ohne eigenen Treffer. "Wir haben uns aber nicht schlecht verkauft", lobte Ahrenbog die Leistungssteigerung im Vergleich zur Auftaktpleite gegen Ellerbek (20:27).

LSV-Tore: Mehrkens (7/5), Lemmermann (6), Lucas (5), Heins (3), Geschke, Krajewski, Krüger, Jender (je 1).