London Calling

Zur Entspannung ein deutscher Rap

Eric Johannesen vom RC Bergedorf ist unser Mann in London. Für uns berichtet der Bergedorfer Ruderer im Deutschland-Achter vom Flair der 30. Olympischen Spiele der Neuzeit.

Heute ist der große Tag. Heute steigt das Finale mit dem Deutschland-Achter. Die Einstimmung auf das Rennen beginnt immer schon am Vortag mit einem gemeinsamen Abendessen. Es gibt meist Nudeln mit Fleisch, also viele Kohlehydrate, um alle Energiespeicher voll zu machen. Danach gehen wir bei einer Teamsitzung den Ablauf und unsere Taktik durch. Gegen 21.30 Uhr mache ich das Licht aus. Aufstehen ist dann morgens um 6 Uhr. Nach einem kleinen Imbiss fahren wir früh an die Strecke und rudern etwa 30 Minuten, um den Körper in Schwung zu bringen. Dann geht's zurück in unser olympisches Dorf. Beim großen Frühstück lasse ich mir immer viel Zeit, setze mich entspannt hin und lese die Tageszeitung.

Zwei Stunden vor dem Rennen geht's wieder an die Regattastrecke. Wir gucken sie uns noch mal an. Ich höre Musik, um locker zu bleiben. Derzeit gerne "Easy" von Cro (ein deutscher Rapper, die Red.) . Dann noch eine letzte Rennbesprechung mit Ralf Holtmeyer, unserem Trainer. Anschließend laufen wir eine Runde und dann ab ins Boot. 30 Minuten vor dem Start müssen wir auf dem Wasser sein. Dann heißt es volle Konzentration und los geht's.