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Warum wir uns auf die Spiele freuen

Dagmar Steder (66), Rentnerin aus Wentorf: Ich freue mich jedes Mal auf die Olympischen Spiele, das größte Sportereignis der Welt. Dabei verfolge ich fast alle Disziplinen, am liebsten Leichtathletik und Fußball. Die Sportler nähern sich in letzter Zeit allerdings immer mehr den Politikern an, früher gab es noch mehr richtige Persönlichkeiten als heute.

Peter Richarz (51), Sportlehrer und Nationaltrainer im Rollstuhlbasketball aus Aumühle: Als Sportmensch ist es doch klar, dass ich mir die Olympischen Spiele anschaue. Ich bin grundsätzlich sehr breit interessiert, wobei mir die Mannschaftssportarten natürlich näher sind. Besonders gerne verfolge ich die Entscheidungen in der Leichtathletik.

Sebastian Seidel (28), Promoter aus Lauenburg: Ich war früher selbst ein recht erfolgreicher Leistungsschwimmer. Natürlich interessiere ich mich deshalb besonders für diese Sportart. Leider bin ich berufsbedingt sehr viel unterwegs, so dass ich nicht alle Entscheidungen live im Fernsehen verfolgen kann. Aber zum Glück gibt es ja das Internet.

Jürgen Johannßen (67), Orthopädietechniker aus Bergedorf: Ich freue mich besonders auf die Tennis-Matches. Da drücke ich natürlich unserem Philipp Kohlschreiber die Daumen, aber ich freue mich auch auf Roger Federer und die anderen Weltklasse-Profis. Hoffentlich stehen die Spiele während der ganzen Zeit ausschließlich im Zeichen des Sports.

Pierre Krüger (19), Azubi zum Fachinformatiker für Systemintegration aus Müssen: Ich habe schon als Kind immer die Olympischen Spiele geguckt. Ein bis zwei Stunden verfolge ich das am Tag, das gehört dazu. Es ist eine gute Möglichkeit, viele verschiedene Sportarten zu sehen. Als Schwimmer drücke ich vor allem Michael Phelps die Daumen.

Katharina Bruhn (53), Hausfrau aus Bergedorf: Immer wenn ich in den nächsten Tagen ein bisschen Zeit übrig habe, werde ich die Olympischen Spiele einschalten! Besonders interessiert mich zum Beispiel das Hammerwerfen - eine der Disziplinen, die früher fest in Männerhand waren und jetzt besonders erfolgreich von Frauen betrieben werden.

Erik Sperschneider (18), Abiturient aus Nettelnburg: Eric Johannesen wohnt bei mir ganz in der Nähe, mit ihm habe ich früher immer gespielt. Daher fiebere ich natürlich mit ihm und seinen Ruder-Teamkollegen mit. Am liebsten schaue ich aber die Schwimmwettkämpfe und Leichtathletik. Usain Bolt läuft bestimmt wieder einen Weltrekord.

Alica Kortylak (15), Rollkunstläuferin aus Bergedorf: Olympia? Von den Spielen habe ich erst etwas mitbekommen, als neulich bei uns im Leistungszentrum am Dulsberg eine Schar Journalisten aufgetaucht ist und ein paar Schwimmer interviewt haben. Ich finde die Leichtathletik zwar ganz cool, habe zum Zuschauen aber gar keine Zeit.

Karl Hermann Rosell (66), Versicherungsfachmann aus Geesthacht: Die Idee einer weltweiten unpolitischen Vernetzung finde ich toll. Ich freue mich, täglich mit Spannung den Medaillenspiegel in der Tagesschau zu verfolgen. Natürlich drücke ich Deutschland die Daumen, besonders den Ruderern. Beim Achter haben wir große Chancen.

Andrea Kruska (39), Finanzbeamtin aus Lauenburg: Eigentlich interessiere ich mich mehr für die Wintersportarten, besonders für Eiskunstlaufen. Während der olympischen Sommerspiele schaue ich mir höchstens die Zusammenfassungen der sportlichen Entscheidungen an. Keinesfalls schaue ich in dieser Zeit mehr Fernsehen als sonst.

Petra Tofern (55), Kosmetikerin aus Escheburg: Ich spiele selbst Tennis und Golf und jogge. Deshalb interessieren mich auch die olympischen Spiele, vor allem natürlich Tennis. Nach der Arbeit nehme ich mir abends eine Stunde Zeit, die Übertragung anzusehen. Einen Favoriten habe ich nicht, der oder die Bessere soll gewinnen.

Maren Marquardt (46), 1. Stadträtin aus Geesthacht: Für mich ist Olympia das sportliche Sommerhighlight. Besonders die Wettbewerbe in der Leichtathletik finde ich sehr spannend. Während der Spiele zieht es mich schon öfter als sonst vor den Fernseher - allerdings nur dann, wenn sich das schöne Wetter nicht so lange hält.