London Calling

Die Problemzonen eines Ruderers

Eric Johannesen vom RC Bergedorf ist unser Mann in London. Für uns berichtet der Bergedorfer Ruderer im Deutschland-Achter vom Flair der 30. Olympischen Spiele der Neuzeit.

Ein kleines Geheimnis sei an dieser Stelle verraten: Auch wir Ruderer haben so unsere Problemzonen. Vor allem handelt es sich dabei um die Schultern und die Beine, die nach den intensiven Trainingseinheiten häufig mal verkrampfen.

Für alle deutschen Ruderer gibt es hier im Olympiadorf "Royal Holloway" zwei Ärzte, die wir bei möglichen Wehwehchen aufsuchen können. Unterstützt werden sie durch einen ganze Anzahl an Physiotherapeuten. Allein für uns, den Deutschland-Achter, sind zwei Physiotherapeuten abgestellt. Dienste, die wir gerne und häufig in Anspruch nehmen. Ich selbst gehe besonders am Abend vor einem Rennen gerne zum Physiotherapeuten, um mich durchkneten zu lassen. Ich kann dabei wunderbar entspannen und schlafe in der Nacht dann deutlich besser.

Gestern war auch wieder so eine Physiotherapie-Stunde, denn heute stehen ja bereits unsere Vorläufe an. Wir haben eine sehr schwere Auslosung erwischt. Mit Gastgeber Großbritannien, den Niederlanden und Kanada treffen wir auf die vermeintlich stärksten Konkurrenten schon im Vorlauf. Nur der Sieger erreicht direkt das Finale, die anderen müssen in den Hoffnungslauf. Also: Daumen drücken! Am heutigen Sonnabend so gegen 11.20 Uhr ist der Start des Vorlaufs.