Hamburg-Marines

Die bescheidenen Ziele der Bergedorfer Baseballer

Bergedorf (ols). An den harten und platzierten Würfen von Pitcher Dennis Daduschin biss sich die vierte Mannschaft der Hamburg Stealers die Zähne aus. Immer wieder verfehlten die Gäste die weiße Kugel mit ihrem Schläger.

Anders die Hamburg Marines: Den Baseballern der TSG Bergedorf gelangen über die volle Distanz gleich neun Runs. Die ungleiche erste Partie des Doubleheaders entschieden die Bergedorfer entsprechend deutlich mit 9:3 für sich. Mehr noch: Auch das zweite Verbandsligaduell gegen die Stealers gewannen die Marines, mit 9:7 allerdings deutlich knapper.

Damit haben die Bergedorfer nun schon sechs Saisonsiege auf der Habenseite und rangieren im Klassement auf dem zweiten Tabellenplatz. "Wir liegen absolut in der Spur", lobte Marines-Spielertrainer Oliver Püst seine Mannschaft. Einzig Tabellenführer und Regionalligaabsteiger Kiel Seahawks, gegen den die Bergedorfer ihre zwei bisherigen Niederlagen kassierten, ist zurzeit eine Klasse für sich. "Zwischen den Kielern und uns liegt ein bisschen was", drückt es Püst aus.

Das Thema Regionalliga-Aufstieg sei aktuell ohnehin nicht das Ziel. Zumindest formal aber ist es kein Problem, die Lizenzkriterien seien nahezu identisch mit denen der Verbandsliga. Doch um dieses Thema überhaupt ins Auge zu fassen, müssen die Marines erst einmal sportlich ihre Hausaufgaben machen. "Wir wollen am Ende der Saison mehr Siege als Niederlagen haben", gibt sich Püst zurückhaltend. Fünf Erfolge fehlen dafür noch. In der aktuellen Verfassung dürfte der elfte Sieg aber schon vor dem letzten Spieltag eingefahren sein.