Fußball-EM

Sie drücken ihrem Land die Daumen

Bergedorf (dsc). Sie leben oder lebten in unserem Verbreitungsgebiet, haben ihre Wurzeln aber in einem der 15 Länder, die bei der heute beginnenden Fußball-Europameisterschaft in Polen und der Ukraine zusammen mit Deutschland um den Titel ringen.

Wir haben diese Menschen nach ihrer Einschätzung befragt, wie die Chancen ihres Heimatlandes stehen.

Einige sind optimistisch wie Versicherungsmakler Waldemar Seel, der Russland den EM-Titel zutraut. Einige euphorisch, wie Jan-Willem Roes (Firmenchef aus Reinbek), der sagt, dass die Niederlande uns im direkten Aufeinandertreffen am kommenden Mittwoch "zeigt, wie man Fußball spielt". Andere wiederum trauen ihrem Land wenig zu. Valerij Nilsen, Ukrainer aus Neuallermöhe-West, etwa glaubt an ein Vorrunden-Aus der Gastgeber. Luca Smiragua, Chef des Eiscafés "Venezia" in Geesthacht, sorgt sich um Italien.

Wie es um Deutschland steht, haben wir einen gefragt, der es wissen muss: Norbert Meier, Trainer von Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Der in Reinbek aufgewachsene 16-fache Nationalspieler war 1984 selbst bei einer EM-Endrunde dabei.

Gruppe A: Polen, Griechenland, Russland, Tschechien;

Gruppe B: Deutschland, Portugal, Niederlande, Dänemark;

Gruppe C: Spanien, Italien, Irland, Kroatien;

Gruppe D: Ukraine, Frankreich, England, Schweden.