Oberliga

Gelingt dem Oststeinbeker SV der Befreiungsschlag?

Bergedorf (vg). Das Urteil ist schnell gefällt. "Die stapeln doch immer tief", ist sich Martin Sobczyk, Verteidiger des Fußball-Oberligisten Bergedorf 85, sicher, als er erfährt, dass der Meistertitel für die Spieler des SV Curslack-Neuengamme "bislang kaum ein Thema" ist (siehe nebenstehenden Artikel).

"Wenn man sechs Spiele vor Schluss vorne steht, dann will man auch Meister werden", stellt Sobczyk klar.

Folglich wäre ein Sieg bei Eintracht Norderstedt Pflicht. "Das ist für uns eher Motivation als Druck", betont Sobczyk, "in unserer Situation nach dem Regionalliga-Verzicht ist es so, dass wir es allen noch mal zeigen wollen." Die Partie wurde wegen der deutschen Futsal-Meisterschaft in Lübeck auf Sonntag verlegt (13 Uhr, Ochsenzoller Straße).

Bereits am heutigen Sonnabend muss der Oststeinbeker SV beim TSV Sasel ran (15 Uhr, Saseler Parkweg). Da Coach Stefan Kohfahl einige Tage ausfiel, leitete Co-Trainer Johann Stenzel die Einheiten. "Er wird daher auch mehr Einfluss auf die Aufstellung nehmen als sonst,", betont Kohfahl, der aber heute wieder an der Seitenlinie stehen will. Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten ist es für die Oststeinbeker die Riesenchance, einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt zu machen. "Gegen direkte Konkurrenten haben wir allerdings oft schlecht ausgesehen", warnt Kohfahl.

Der SC Vier- und Marschlande hingegen kann nach dem 5:2 vor Wochenfrist gegen eben jene Saseler erst einmal durchatmen. "Das war vor allem für den Kopf wichtig, nach neun sieglosen Spielen mal wieder gewonnen zu haben", ist sich Coach Benjamin Scherner bewusst. Nun geht es zum Niendorfer TSV (Sonntag, 15 Uhr, Sachsenweg), gegen den es im Hinspiel eine unglückliche 1:3-Niederlage gab.