Handball

Beklemmender Abschied der TuS-Frauen

Aumühle (vg). Plötzlich war es da, dieses Gefühl der Leere. Die Landesliga-Handballerinnen des TuS Aumühle-Wohltorf hatten ihr letztes Punktspiel bei der HT 16 mit 23:21 (13:7) gewonnen, aber das interessierte schon wenige Augenblicke später niemand mehr.

"Wir haben uns lange mit der Tatsache auseinandersetzen können, dass es unser letztes gemeinsames Spiel für den TuS Aumühle-Wohlorf sein würde" sagte TuS-Trainer Thomas Brodeßer, "aber wenn der Moment dann kommt, ist es schon ein mulmiges Gefühl."

Zumal der Ärger über das Vorgehen des Vereins, zur kommenden Saison eine neue Mannschaft mit einem neuen Trainer zu installieren, ungebrochen ist. Kommende Woche will das bestehende Team beratschlagen, wie es weitergehen soll. "Die Angebote anderer Vereine, das Team komplett zu übernehmen, stehen", betont Brodeßer, "Jutta Vis, die Geschäftsführerin der HT 16, hat nach dem Spiel auch gleich gesagt: ,Kommt doch zu uns.' In ganz Handball-Hamburg versteht niemand, was in Aumühle passiert." Trotzdem ließen sich die TuS-Damen bei ihrem letzten Auftritt nicht hängen. "Das ist halt der Charakter dieser Mannschaft", freute sich Brodeßer, "die machen ihren Job bis zum Ende."

TuS-Tore: Franke (8), Wiebracht (5), Meschede (4), Zimek (2), Hartung, Mulsow, Thode, Schmenk (je 1).