Fußball

Abpfiff

OSV-Manager geht: Beim Oststeinbeker SV wird es zur neuen Saison wohl abermals den alljährlichen personellen Umbruch geben. Seyhmus Atug, Gideon Knüppe und Alexander Pohlmann möchten ihr Glück in einer höheren Liga versuchen. Definitiv verlassen wird der spielende Manager Söhren Grudzinski den OSV. Der 37-Jährige wechselt zum Bramfelder SV, bei dem er ebenfalls in einer Doppelfunktion tätig sein wird. Zuletzt soll es nach Informationen unserer Zeitung Meinungsverschiedenheiten zwischen Grudzinski und Coach Stefan Kohfahl gegeben haben. Der Linksverteidiger gab zu: "Das Verhältnis hat schon etwas gelitten." Ausschlaggebend sei aber, dass Grudzinski zurück zu seinen Wurzeln wollte. In Bramfeld spielte er in seiner Jugendzeit bis 1996.

Wette gewonnen: Am meisten freute sich Siegfried Niemand, Abteilungsleiter des SC Vier- und Marschlande, dass dem Schlusslicht TSV Sasel am Freitagabend kurz vor Abpfiff noch der Treffer zum 2:5-Endstand gelang. Damit hatte er nämlich das Ergebnis exakt richtig getippt und 50 Euro gewonnen. Dass Stadionsprecher Volker Schlufter dies via Stadionmikrofon verkündete, missfiel Gästetrainer Andreas Reinke zu Recht. "Etwas mehr Respekt mit einem Gegner, der schon am Boden liegt", forderte Reinke. Missstimmung herrschte beim SCVM auch über Damian Gelinski. Der Angreifer, der Ex-Coach Jan Schönteich nach Dassendorf folgt, fehlte aus disziplinarischen Gründen im Kader.

Mannschaft-Fan-Treff: Gesprächsbedarf herrschte nach der Pressekonferenz der Partie Bergedorf 85 gegen den Meiendorfer SV. Einige "Elstern"-Fans hatten eine Erklärung des 1. Vorsitzenden Ronny Wenzel zur Regionalliga-Posse erwartet. Die blieb zwar aus. Trainer Olaf Poschmann regte jedoch ein Mannschaft-Fan-Treffen an, auf dem neue Strukturen und ein neues Konzept vorgestellt werden sollen. "Gebt uns noch Zeit, um aus den Fehlern zu lernen", sagte Poschmann stellvertretend für den Vorstand.

Expertenduell: Eine klare Sache gab es diesmal in unserem Tippspiel. Thorsten Wetter, stellvertretender Geschäftsführer der TSG Bergedorf, besiegte Sportredakteur Volker Gast mit 10:3. Zur Belohnung gibt es zwei Bälle für die TSG-Fußballjugend.

Aufsteigbar: Lange musste der SV Altengamme warten, doch am Sonnabend exakt um 16.49 Uhr war es soweit: Die Vierländer haben nach einem 1:0 beim TSV Glinde den Bezirksliga-Aufstieg in der Tasche. Zuletzt spielte der SVA dort vor 26 Jahren, in der Saison 1985/86. "Aufsteigbar" steht auf den blauen Meistertrikots, das "Un" ist rot durchgestrichen.