SVNA

Nach Leibeskräften gewehrt

Nettelnburg. Als die Spieler des SV Nettelnburg/Allermöhe mit einer 1:0-Führung im Rücken gegen den MSV Hamburg in die Halbzeitpause entschwanden, rieben sich die anwesenden Abordnungen aus Ohe und Barsbüttel die Hände.

Die Nettelnburger erwiesen sich für die von Kenny Lorenzen trainierte Gastmannschaft als der erwartet schwere Gegner. Am Ende jedoch wendeten die Mümmelmannsberger das Blatt. Dank eines 3:2 zogen sie nach Punkten wieder zum Spitzenreiter der Fußball-Bezirksliga aus Barsbüttel gleich, Ohe liegt nur einen Zähler zurück.

Doch auch die Hausherren konnten zufrieden sein. "Das war von uns eine sehr gute erste Hälfte. Am Ende hätten wir dank unserer starken Schlussphase vielleicht sogar einen Punkt verdient gehabt. Aber das Resultat geht schon in Ordnung", sagte SVNA-Ligaobmann Jan Arp. Zunächst musste SVNA-Keeper Marc Weber seine Farben vor einem Rückstand bewahren (2.), doch weitere echte Gefahr strahlte der MSV in Durchgang eins nicht aus. Auf der anderen Seite verwandelte Dominik Beeck einen Foulelfmeter im Nachschuss zum 1:0, nachdem er zuvor noch an Gäste-Keeper Florian Walther gescheitert war (32.).

Dann aber drehte der MSV auf und durch Patrick Hiob (48.), Silo Kanar (62.) und Timo Aschenbrenner (64.) die Partie. Doch am Ende musste Lorenzen, der lange Zeit beim Oststeinbeker SV II an der Linie stand, noch einmal zittern. Daniel Schaible hatte für den SVNA auf 2:3 verkürzt (68.). "Das ist krasser Druck im Moment", beschreibt Lorenzen die Tabellensituation.

SVNA: Weber; Brandt, Medoglu, Schmidtgal (75. Reimold), Barow; Barnewitz, Siegmund, Jelten (55. S. Mrohs), D. Haunert; Schaible, Beeck.