Pokal-Aus

Formfehler? GSK legt Protest ein

Bergedorf (dsc). Der GSK Bergedorf hat beim Hamburger Fußball-Verband aus formalen Gründen Protest gegen das Pokal-Aus in Osdorf (2:3 nach Verlängerung) eingelegt.

Die Bergedorfer wollten im Viertelfinale am Ostermontag erstmals Stürmer Ibrahim Kilic nach abgesessener Sechs-Spiele-Sperre wieder einsetzen. Doch der elektronische Spielbericht hatte dies nicht zugelassen, obwohl der GSK in 2012 schon fünf Ligaspiele und einmal im Pokal (am Karfreitag) gespielt hatte.

"Wir wollten ,Ibo' trotzdem einsetzen. Aber der Schiedsrichter hat uns das verwehrt", gab GSK-Manager Sascha Rohde zu Protokoll und ergänzte: "Einen Tag später bestätigte uns Herr Ennuschat vom HFV dann, dass Kilic hätte spielen dürfen." Gut möglich also, dass die Partie neu angesetzt werden muss und sich der Bezirksligist zu früh aufs Halbfinale gefreut hat.

Zur Erinnerung: Kilic hatte für eine Entgleisung gegen den SV Börnsen vier Partien zuschauen müssen und zweimal, weil er im Fall der Passbetrugs-Geschichte gegen Aumühle (Stichwort: Radko Rangelov) als Bergedorfer Kapitän mitverantwortlich gemacht worden war.