Fußball-Oberliga

Wer durchbricht seine schwarze Serie?

Kirchwerder/Oststeinbek (vg). Statistiken können wahre Spielverderber sein. Zumindest dann, wenn die Zahlen so kalt und unbarmherzig wirken wie bei den abstiegsgefährdeten Fußball-Oberligisten SC Vier- und Marschlande und Oststeinbeker SV.

So ist der SCVM bereits seit acht Spielen ohne Sieg und fällt in der Tabelle wie ein Stein gen Abstiegszone. Der neue Trainer Benjamin Scherner durfte als verantwortlicher Chefcoach noch nie einen Sieg seiner Mannschaft bejubeln. Keine tollen Voraussetzungen, um nun den SC Condor zu empfangen (Karfreitag, 10.45 Uhr, Durchdeich). Beim 2:2 im Hinspiel lieferten die Vier- und Marschländer jedoch in einem begeisternden Spiel eine ihrer besten Saisonleistungen ab. Auch jetzt sieht Scherner sein Team nicht unter Druck. "Wir sind Aufsteiger. Die Saison ist lang. Dass wir noch unten reinrutschen würden, ist jedem bewusst gewesen", streicht er heraus. Am Karfreitag muss er nicht nur auf den rotgesperrten Heiko Tetzlaff verzichten, sondern wie zuletzt in Billstedt wohl auch auf Keeper Patrick Möller, der sich mit Schulterproblemen herumplagt. Für ihn dürfte erneut Jan Christian Junker zwischen den Pfosten stehen.

Der Oststeinbeker SV hat mit den Auswärtsspielen beim Meiendorfer SV (Karfreitag, 18 Uhr, Meiendorfer Straße) und SV Rugenbergen (Ostermontag, 13 Uhr, Ellerbeker Straße) die Chance, sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen. Doch auswärts ist der OSV noch ohne Sieg. "Wir sind halt ein typisches Kunstrasenteam", weiß OSV-Coach Stefan Kohfahl. Zur Gewöhnung hatte er deshalb gestern Abend eine Einheit auf Naturrasen angesetzt. Vielleicht hilft es ja, die schwarze Auswärtsserie zu beenden.