FC Lauenburg

Genialer Schachzug setzt Stürmer matt

Trickkiste: Für das Spiel gegen den ETSV Hamburg hatte sich Metin Yavuz, Trainer des FC Lauenburg, etwas Besonderes einfallen lassen. Gegen die flinken ETSV-Stürmer Pascal Pietsch und Omid Khodabakhshian stellte er auf Libero um und beorderte zudem seine schnellsten Spieler (Bülent Zerik, Ramadan Visoka) extra in die Abwehr. "Das ist super aufgegangen", freute sich Yavuz nach dem 3:1. "Ich nehme das Positive mit: Auf der Wiese in Lauenburg hat sich kein Spieler verletzt", sagte ETSV-Coach Karsten Weiß.

Dreikampf: Neben dem ETSV (41 Punkte) und dem TSV Glinde, der nach dem 1:0 gegen die Lauenburger SV 43 Zähler hat, mischt auch noch der SC Schwarzenbek II (42, beim 13:1 gegen HT 16 war Alexander Mittelstädt an neun Treffern beteiligt) im Kampf um den zweiten Platz mit. "Ich mache jetzt nicht einen auf Torsten Henke (der SVCN-Trainer ist notorischer Tiefstapler, die Red.) : Unser Ziel ist klar der zweite Platz", sagte SCS-Coach Sven Reinke.

Aluminium-Allergie: Zugegeben, fünf Tore in einem Spiel sind für den SV Hamwarde in dieser Saison nicht schlecht. Gegen den MSV Hamburg II (5:0) schaffte dies die Mannschaft von Trainer Henrik Voigt zum dritten Mal. Es hätten indes deutlich mehr sein können. Voigt zählte alleine fünf Treffer an Pfosten oder Latte. Großes Pech hatte derweil Hamwardes Zweite-Herren-Keeper Patrick Ast. Er brach sich im Nachbarschaftsduell gegen Düneberg II (1:1) das Schienbein.

Lustlos: "Die Einstellung zum Mannschaftssport fehlt einigen meiner Spieler völlig", haderte Mirko Petersen nach dem 0:0 seines SC Wentorf gegen Kellerkind Stapelfeld. Die Wentorfer hinken - wieder einmal - weit hinter den eigenen Ansprüchen hinterher (nur Platz sieben). Sein mit 12 Toren bester Torschütze Sören Deutsch wechselte derweil aus beruflichen Gründen zur Alten Herren des SCVM.

Eindrucksvoll: Ob Pflicht- oder Testspiel - bislang hatte Philipp Ahrens in jeder Partie dieses Jahres für den SV Altengamme II getroffen. Allerdings steht der Stürmer auch unter Zugzwang, schließlich hat der 24-Jährige seinem Trainer Nils Witte von Januar bis zum Saisonende 25 Tore versprochen. Aktuell steht Ahrens bei 17 Treffern, denn gegen den SC Eilbek II kam kein weiterer hinzu. Jetzt bleiben ihm noch sieben Spiele, um sein Soll zu erfüllen. Immerhin gab Ahrens zum 1:0-Siegtreffer von Sebastian Peters die Vorlage.

Die Hoffnung lebt: Die Pflichtaufgaben hat der ETSV Hamburg II in der Kreisliga 4 erfüllt. Nach dem Erfolg gegen den Drittletzten Maihan gab es für das Team von Trainer Klaus Loutschni nun auch bei Schlusslicht SV Muslime einen "Dreier". Damit dürfen die "Eisenbahner", die derzeit auf dem 15. Platz rangieren, bei fünf Zählern Rückstand zum rettenden Ufer weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Den 3:1-Sieg schoss mit Torsten (2) und Christian Knoblauch ein Brüderpaar im Alleingang heraus.