Landesliga-Vorschau

SV Börnsen vor einer Herkules-Aufgabe

Bergedorf (olü). Der Schein trügt: Auch wenn der Abstand zum rettenden Ufer für den SV Börnsen nur einen Punkt beträgt, dürfte der neu formierte Tabellen-13.

GSK Bergedorf schon bald nichts mehr mit dem Abstiegskampf in der Fußball-Landesliga zu tun haben. Vielmehr muss der Klub vom Hamfelderedder seine Blicke zum FTSV Altenwerder richten. Und da beginnt das Problem: Der Neuling hat ein Zehn-Punkte-Polster auf den SVB. Das nennt man dann wohl eine Herkulesaufgabe für die Börnsener. Immerhin stimmt die Moral. Gegen den TuS Aumühle-Wohltorf holte die Mannschaft zweimal einen Rückstand auf und siegte schließlich dank eines Dreier-Packs von Philipp Többen mit 3:2. "Wir glauben an uns", stellt Coach Marcel Greve fest. Beim FC Türkiye am Sonnabend (15 Uhr, Georg-Wilhelm-Straße) könnte erstmals Neuzugang Angelo Herrendörfer (früher Bergedorf 85) zum Einsatz kommen.

Einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt dürfte der GSK Bergedorf am Sonntag (15 Uhr, Arp-Schnitger-Reihe) bei Este 06/70 machen. Das abgeschlagene Tabellenschlusslicht konnte bisher erst zehn Punkte sammeln wird wohl nach nur einem Jahr in der Landesliga den Gang in die Bezirksliga antreten müssen.

Ein warnendes Beispiel hat Trainer Sven Schneppel vor Augen. Wie sein VfL Lohbrügge am vergangenen Sonnabend schlug auch der SC Schwarzenbek Aufstiegskandidat Rahlstedter SC mit 4:1. Anschließend empfingen die Europastädter Altenwerder und verloren 0:2. Und eben bei diesem Gegner muss der VfL am Sonntag (15 Uhr, Quellmoor) antreten. "Das soll uns nicht passieren, dass wir den Gegner auf die leichte Schulter nehmen", erklärt Schneppel. Endlich, nach einer dürftigen Spielzeit und Tabellenplatz neun, sieht der Lohbrügger Trainer sein Team auf dem richtigen Weg. Zuletzt gab es zwei Siege in Folge. "Die Mannschaft wächst immer mehr zusammen", frohlockt Schneppel.

Zwei unterschiedliche Gesichter hat zuletzt der SC Schwarzenbek gezeigt (siehe oben). An guten Tagen können die Europastädter jeden schlagen. Sollte das auch am Sonntag (15 Uhr, Schützenallee) gegen den Tabellennachbarn TSV Wandsetal gelingen, könnte das schon der Klassenerhalt sein. Auch wenn Trainer Kim Koitka vorsichtig ist: "Wir dürfen uns nicht in Sicherheit wiegen und bei einem Sieg zurücklehnen."