Fußball-Oberliga

SCVM bleibt (noch) gelassen

Die meisten Gegentore der Liga (52), nur ein Punkt aus den fünf Spielen dieses Jahres und ein Heimspiel gegen eins der erfolgreichsten Teams der vergangenen Fußball-Oberliga-Spielzeiten vor der Brust - trotz allem kann Benjamin Scherner, Trainer des SC Vier- und Marschlande, vor der Partie gegen Buchholz 08 (Sonntag, 15 Uhr, Zollenspieker) gut schlafen. "Es kommt darauf an, wie man mit der Situation umgeht", sagt Scherner.

Ob des Acht-Punkte-Polsters auf die Abstiegsränge ist die große Abstiegsangst noch nicht ausgebrochen. Gleichwohl räumt der 25-jährige Nachfolger von Aufstiegstrainer Jan Schönteich Fehler ein. "Die schlechten Ergebnisse sind zum Teil mitverschuldet, weil wir zuletzt versucht haben, mehr Fußball zu spielen", erklärt der SCVM-Coach.

Folge: Anstatt wie in der erfolgreichen Hinrunde bei Ballgewinn blitzartig umzuschalten, dauert es im Moment zu lange, bis die Vier- und Marschländer gefährlich vors Tor kommen. Zudem sind wichtige Offensivkräfte wie Damian Gelinski (nach Krankheit) und Marcel von Hacht (nach Verletzung) noch weit von ihrer Topform entfernt.

Die eklatante Schwäche bei gegnerischen Standards tut ihr Übriges. Und ausgerechnet jetzt kommt mit Buchholz das Team an den Spieker, das den gefährlichsten Freistoßschützen der Liga (Arne Gillich) in seinen Reihen hat.