Karate

Enttäuschung über verlorenes DM-Finale

Bergedorf (olü). Die Enttäuschung stand Desirée Christiansen nach dem Finale bei den deutschen Meisterschaften ins Gesicht geschrieben.

Als Titelverteidigerin der Gewichtsklasse bis 50 Kilogramm war die Karateka der TSG Bergedorf in Erfurt angetreten. Doch ihre Dauerkonkurrentin Duygu Bugur aus Berlin war an diesem Tag einfach zu stark. Die Bergedorferin verlor in Thüringen deutlich nach Punkten (1:7). "Im Finale zu verlieren, ist das Schlimmste, was es gibt", sagte ihr Trainer Ibo Günes.

Zufrieden zeigte sich hingegen Linda Hagen. Die TSG-Karateka hatte neun Monate in Peru verbracht und daher kaum trainieren können. Hagen, die in Bremen studiert, durfte sich in der gleichen Gewichtsklasse über den dritten Platz freuen. Im Halbfinale war sie ebenfalls an der späteren Siegerin und Nationalkämpferin Bugur vom SC Banzai gescheitert. "Linda hat gut gekämpft", lobte Trainer Günes.

Immerhin die dritte Runde erreichte die Bergedorferin Vivien Schneider, die in der Klasse bis 60 Kilogramm an den Start gegangen war. Für ihre Mannschaftskameradin Katja Fink (bis 55 Kilogramm) war nach zweiten Runde Endstation.