Fußball

JFV Hamburg-Oststeinbek plant zweigleisig

Oststeinbek (ako). Djordje Milanovic hatte nicht seinen besten Tag erwischt.

Gleich zweimal sah der Schlussmann des JFV Hamburg-Oststeinbek in der A-Junioren-Regionalligapartie gegen den Spitzenreiter VfB Lübeck nicht gut aus. Zunächst ließ er einen Schuss aus spitzem Winkel von Ahmet Arslan zum 1:2 passieren (21.), dann wehrte er einen harmlosen Versuch aus 25 Metern nach vorn ab. Lübecks Zisis Naoum versenkte den Ball ohne Probleme zum 3:2-Endstand (75.).

"Das war ärgerlich. Wir waren die bessere Mannschaft", resümierte Coach Stefan Kohfahl. Während die "Falcons", wie sich jetzt nennen, im Hinspiel noch mit 1:5 untergegangen waren, zogen sie sich dieses Mal achtbar aus der Affäre. Ohne die rotgesperrten Leistungsträger Onur Saglam und Tolga Pamukoglu machte der JFV von Anfang an Dampf. Zwar gerieten sie durch Arslan in Rückstand (12.), doch im direkten Gegenzug netzte Stenzel zum 1:1 ein (13.). Nachdem Arslan unter Mithilfe von Milanovic zum zweiten Mal traf, glich Yosef Mustafa mit einem Traumtor aus (33.). "Ich sehe eine positive Entwicklung", freute sich Kohfahl trotz der Niederlage, die durch Naoums Tor besiegelt wurde. Jetzt steht der JFV mit dem Rücken zur Wand. Fünf Punkte beträgt der Abstand zum rettenden Ufer.

"Wir planen zweigleisig", gab Kohfahl zu. Unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit soll ein neues Trainerduo verpflichtet werden. "Die Gespräche sind sehr weit", sagte Kohfahl, der einen Ex-Profi als Übungsleiter ankündigte.

JFV: Milanovic; Lawer, D'urso, Özdemir (87. Pawlak), Dju; Mustafa, Matthes (55. Jaoudat), Stenzel (82. Ginter), Eren, Löw; Gödeke.