22:18-Sieg

"Elbdiven" bekommen Abstiegskampf zu spüren

Lauenburg (ols). In Minute 51 war Lena Mehrkens an der Reihe. Die Handballerin der Lauenburger SV wurde von Christiane Veldkamp mit einem Ellenbogenschlag in den Solarplexus niedergestreckt.

Für sie ging es im Oberligaduell bei der abstiegsbedrohten HSG Fockbek/Nübbel nicht mehr weiter. Da auch Sarah Lemmermann (Schlag auf den Kopf) und Franziska Hahn (Kapselriss im Mittel- und Ringfinger) bereits ausgeschieden waren, mussten die "Elbdiven" die Partie ohne Ersatzleute zu Ende bringen. Doch der Tabellensechste brach nicht ein und siegte hochverdient mit 22:18.

"Die Mannschaft hat eine super Moral gezeigt", lobte Teammanager Arne Bahde. Die Elbestädterinnen kamen allerdings schwer ins Spiel. Nach einer wenig überzeugenden ersten Hälfte führten die Gastgeberinnen mit 11:9. Im zweiten Abschnitt packte die LSV-Deckung deutlich konsequenter zu. In der kompletten zweiten Halbzeit kassierten die "Elbdiven" nur sieben Tore. Als Mehrkens verletzt ausschied, lag Lauenburg bereits klar in Front (20:16). Bahde: "Dass Fockbek im Abstiegskampf steckt, haben sie uns deutlich spüren lassen."

LSV-Tore: Mehrkens (6/4), Hahn, Heins (je 4), Geschke (3), Lucas (2), Braun, Grandt Lemmermann (je 1).