Zusammenfassung

Fußball-Testspiele

SC Vier- und Marschlande - Rahlstedter SC 1:0 (0:0). Dass Neuzugang Saboor Khalili (kam vom SV Curslack-Neuengamme) in der Restrunde beim SCVM eine wichtige Rolle spielen wird, deutet sich in den bisherigen Testspielen des Oberliga-Aufsteigers an. Zweimal, gegen den MSV Hamburg und den Lüneburger SK Hansa, fehlte der Mittelfeldspieler, beide Partien wurden verloren. War Khalili jedoch wie nun gegen Rahlstedt dabei, gab es Zu-Null-Siege. Gegen den Landesliga-Spitzenreiter ließen die Vier- und Marschländer kaum Chancen zu. "Sonst war es kein überragendes Spiel", sagte SCVM-Trainer Jan Schönteich. Bei seinem Team fehlten alle fünf etatmäßigen Stürmer, so dass Außenverteidiger Ömer Güven als einzige Spitze auflief. Das Tor des Tages markierte mit Sebastian Benson passenderweise ein Abwehrspieler.

SC Schwarzenbek - Klub Kosova 2:2 (0:1). Im Anschluss an den SCVM trafen die Europastädter auf dem Kunstrasenplatz am Zollenspieker auf den Spitzenreiter der Bezirksliga Süd. Den Führungstreffer der von Ex-SCVM-Coach Thorsten Beyer trainierten Wilhelmsburger egalisierte SCS-Angreifer Dirk Kappmeyer. Sein Sturmpartner Patrick Steffens sorgte für die zwischenzeitliche Führung. Kosova glich kurz vor dem Abpfiff aus.

SV Curslack-Neuengamme - VfL 93 Hamburg 5:0 (3:0). Trotz des deutlichen Erfolges gegen den Bezirksligisten war SVCN-Co-Trainer Christian Buhk nicht erbaut über die Leistung seines Teams. "Das Spiel hat mich nicht erwärmt", klagte der Vertreter des erkrankten Torsten Henke. "Ich hatte vor der Partie gefordert, dass wir nur mit drei Ballkontakten spielen. Damit hatten einige so ihre Probleme", sagte Buhk. Zumindest betrieb Sinisa Veselinovic Werbung in eigener Sache. Der lange am Knie verletzte Angreifer, der erst gegen Elmshorn sein Comeback gefeiert hatte, erzielte in seiner zweiten Partie in der ersten Hälfte einen Hattrick. Die beiden übrigen Tore steuerte Sturmpartner Erdinc Örün nach dem Seitenwechsel bei.

Oststeinbeker SV II - GSK Bergedorf 2:3 (0:0). Mit acht Neuzugängen, darunter Torhüter Darko Lejic (Camlica Genclik), geht der GSK in die Landesliga-Restrunde. Als Trainer-Rückkehrer Durak Demir nach einer 3:0-Führung durchwechselte, kam der Kreisligist noch einmal heran.