Zusammenfassung

Handball-Landesliga

Oldenburger SV - Lauenburger SV 28:28 (16:17). Zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff bekamen die Gastgeber einen Strafwurf zugesprochen, den sie zum 28:28-Endstand verwandelten. Den ersten Punktgewinn in dieser Saison feierten die Oldenburger im Anschluss wie einen Sieg. "Diesen Siebenmeter musst du nicht geben. Du kannst ihn aber geben, wenn du Mitleid hast", kommentierte LSV-Trainer Thilo Asmus. Sein Team, das auf Frank Mathias, Lieven Prötzig und Enrico Gau verzichten musste, ging mit nur acht Feldspielern in die Partie. Dennoch hatte es die LSV letztlich selbst in der Hand. "Wir hätten konsequenter sein müssen", sagte Asmus.

LSV-Tore: Hadeler (10/3), Börger, Kraftschick (je 4), Gutsch (3/2), Grandt, Neckel, Schmidt (je 2), Simon (1).

TuS Lübeck - SG Glinde/Reinbek 30:29 (12:9). Die Gäste waren nah dran an der Überraschung. Beim Tabellenvierten präsentierte sich der Aufsteiger allerdings am Ende nicht clever genug und zahlte dafür Lehrgeld. Die Spielgemeinschaft hatte nach seinem Ausgleichstreffer zum 22:22 (47.) gleich mehrfach die Chance zur Führung vergeben. "Somit geht der Sieg auch in Ordnung", resümierte SG-Trainer Kai Riecke. Letztlich war aber auch die schwache erste Halbzeit Schuld daran gewesen. Dort hatte Glinde/Reinbek sogar Glück gehabt, dass es nur mit einem Rückstand von drei Toren in die Kabine gegangen war.

SG-Tore: Karger (10/5), P. Schadow (5), Brake, K. Schadow (je 3), Bernetzeder, Muchewitz (je 2), Reischmann (2/1), Jacobi, Straubhaar (je 1).