Hamburg-Liga

In der zweiten Hälfte versagt

Bergedorf (ols). Auf einmal ging vor dem gegnerischen Tor fast nichts mehr.

Die Handballerinnen der SG Bergedorf/Vier- und Marschlande boten im zweiten Durchgang der Partie gegen den TV Fischbek eine unterirdische Vorstellung. In 30 Minuten erzielte der Hamburg-Ligist nur drei Treffer. "Unfassbar, was dort passiert ist", kommentierte BVM-Teammanager René Binnewerg. Diese Ausbeute war natürlich zu wenig, um gegen den Tabellenzweiten zu bestehen. Fischbek gewann sein Gastspiel verdient und klar mit 23:16.

Im ersten Durchgang hatte die Welt noch ganz anders ausgesehen. Über ein 9:8 (22.) war es mit einer 13:12-Führung für BVM in die Kabine gegangen. Die war auch völlig verdient. In der Folge jedoch ließen die Gastgeberinnen nahezu alle Chancen ungenutzt, darunter drei Siebenmeter und mehrere Tempogegenstöße. Zwischen der 31. und 42. Minute blieb BVM gar ohne Torerfolg. Fischbek drehte die Partie und zog auf 17:13 davon. Das Spiel war entschieden. Die Bergedorferinnen ließen in den letzten acht Minuten eine weitere Phase ohne eigenen Treffer folgen. "Manchmal kommt einfach alles zusammen", klagte Binnewerg.

BVM-Tore: Kretschel (5), Block (4), Steffen (3), Ketterer, Kröpke (je 2).