"Elbdiven"

Noch rechtzeitig die Kurve bekommen

Lauenburg (ols). Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel haben sich die Oberliga-Handballerinnen der Lauenburger SV durchgespielt.

In der Partie beim TSV Wattenbek kommt Franziska Hahn an den Ball und leitet diesen an Meike Braun weiter. Als sie die Kugel fängt, steht sie beim Stand von 17:16 für Lauenburg zwar allein vor dem Tor, aber auch mitten im Kreis. Damit ist auch diese Chance dahin - symptomatisch für die an diesem Tage schwachen "Elbdiven". Da Wattenbek aber noch schwächer spielt, reicht es trotzdem zum Sieg für Lauenburg - Endstand 29:28 (15:13).

"Wir haben uns nicht gut präsentiert", resümierte ein enttäuschter LSV-Trainer Rolf Ahrenbog. Dabei hatte sein Team zunächst alles im Griff. In Hälfte eins lagen die Gäste nicht einmal zurück. Dadurch gingen sie allerdings nicht mehr mit der nötigen Konzentration zu Werke und liefen nach schwachem Wiederbeginn plötzlich hinterher (19:22, 42.). Immerhin bekam der Tabellenfünfte noch rechtzeitig die Kurve. Dafür war nicht einmal eine Auszeit nötig. "Hut ab", lobte Ahrenbog. Unter dem Strich steht jedoch ein Arbeitssieg. Lauenburg tat selten mehr als nötig.

LSV-Tore: Mehrkens (8/2), Hahn (7), Lemmermann (6), Geschke (3), Heins, Lucas (je 2), Braun (1).